Agata

Agata Wozniesinska

Ich absolvierte im Oktober 2009 die Ausbildung zur staatlich anerkannten Logopädin an der Lehranstalt für Logopädie der Medizinischen Hochschule Hannover. Seitdem bin ich in der Praxis für Logopädie Rüdiger Rother & Team tätig. Die sprachtherapeutische Intervention bei Kindern, insbesondere mit einem mehrsprachigen Hintergrund, gehören von Anfang an zu meinen Arbeitsschwerpunkten und Interessengebiet. Dieses Interesse mag auch in meiner Biographie begründet sein, da ich mit dem achten Lebensjahr mit meiner Familie aus Polen nach Deutschland migriert bin. Mit dem Wintersemester 2011/2012 habe ich das Bachelorstudium der Sonderpädagogik mit dem Zweitfach Diversity Education an der Leibniz Universität Hannover aufgenommen. Als studentische Hilfskraft war ich dort im Forschungsprojekt STEPs (Sprachförderung und -Therapie mit mehrsprachigen Kindern unter Einbezug von Peers) tätig. Gegenwärtig studiere ich den Master Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Diversity Education und gehe daneben weiterhin und mit viel Freude meinem Beruf als Logopädin nach. Am Tag des Sprechens in Niedersachsen 2012 sowie in verschiedenen Kindertageseinrichtungen informierte und informiere ich Eltern, Erzieher_innnen und andere Interessent_innen über das Aufwachsen mit zwei oder mehr Sprachen und Möglichkeiten der Unterstützung der mehrsprachigen Entwicklung.

Fortbildungen

Fortbildungen habe ich insbesondere im Bereich der mehrsprachigen Entwicklung und Sprachentwicklungsstörungen bei Mehrsprachigkeit gemacht. Dazu kommt die Fortbildung zur SYMUT, der systemischen Mutismus-Therapie im Institut für Sprachtherapie bei Dr. Boris Hartmann. Entsprechend dazu habe ich mich im Studium vermehrt theoretisch mit den Themen Mehrsprachigkeit und selektiver Mutismus auseinandergesetzt. Aktuell ist mein Schwerpunkt im Studium die Diversity Education bzw. Pädagogik der Vielfalt. Hier gehe ich der Frage nach dem pädagogischen Umgang mit personaler Vielfalt (wie Herkunft, Ethnizität, Nationalität, Geschlecht, Alter, Klasse, Religion, Gesundheit und auch Mehrsprachigkeit) nach. Zugleich richte ich mich mit diesem Studienschwerpunkt gegen Diskriminierungen wie Rassismus, Sexismus, Homophobie und Behindertenfeindlichkeit.

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