Elisabeth Pape

Elisabeth Pape

 

Wie kam es, dass Du Dich dafür entschieden hast, Logopädin bzw. Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin zu werden?

Nach dem Abitur habe ich ein soziales Jahr im Kindergarten gemacht. Da war mir schon klar, dass ich gerne beruflich mit Kindern zu tun haben wollte. Meine Gesangslehrerin brachte mich dann auf die Idee der Ausbildung zur Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin. So war ein Beruf gefunden, in dem ich die Arbeit mit Kindern mit meiner Leidenschaft für Stimme und Sprache verbinden kann.

Wie war Dein Weg zum Beruf?

2002 habe ich in Bad Nenndorf die Ausbildung zur Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin

begonnen und 2005 mit dem Examen abgeschlossen.

Seitdem arbeite ich als Angestellte in einer logopädischen Praxis. Seit meiner Hochzeit 2012 (mit Babypause) in der Praxis Rother. Parallel war ich 2 Jahre lang in einem Heilpädagogischen Kindergarten als Sprachtherapeutin beschäftigt.

Und welche Weiterbildungen hast Du abgeschlossen?

Ich habe Fortbildungen zu verschiedenen logopädischen Fachthemen besucht wie: Dysphagie, Unterstützte Kommunikation, Diagnostik und Therapie von kleinen Kindern mit Spracherwerbsstörungen (Zollinger Konzept), Sensorische Integration, Cochlea Implantat, Stottertherapie, Stimme und Emotion u. A.

Für meinen Nebenberuf als Chorleiterin habe ich 2013 den C Schein gemacht.

Was gefällt Dir besonders an Deinem Beruf?

Mir gefällt die Mischung aus Kindertherapien und der Behandlung von Erwachsenen, die beispielsweise durch einen Schlaganfall zur Aphasietherapie oder mit einer Stimmstörung zu mir kommen. Ich lerne bei der Arbeit einfach sehr viele tolle Menschen kennen.

Wenn Deine besten Freunde gefragt werden, wo deine besonderen Stärken

als Therapeutin liegen, was würden sie sagen?

Meine besten Freunde (würden) sagen, dass dass sie gerne meine Geduld hätten und ich schon immer einen guten Draht zu Kindern hatte. Dass ich gründlich und mit Hingabe arbeite und immer bestrebt bin noch besser zu werden.

 

 

Tätigkeitsschwerpunkte

Behandlung von kindlichen Sprach- und Sprechstörungen

Behandlung von myofunktionellen Störungen

Behandlung von neurologisch bedingten Sprach- und Sprechstörungen

Behandlung von Stimmstörungen

 

Ausbildung

Abschluss als staatlich geprüfte Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin

Berufstätigkeit

9 Jahre Berufserfahrung als Mitarbeiterin in freier Praxis

2 Jahre parallel als Sprachtherapeutin im heilpädagogischen Kindergarten

nebenberuflich als Chorleiterin (Abschluss 2014 zur C-Chorleiterin)

Fortbildungen

  • Diagnostik und Therapie nach dem Patholinguistischen Ansatz (PLAN)
  • Diagnostik und Frühtherapie bei (sprach-) entwicklungsauffälligen Kindern  (nach Dr. B. Zollinger)
  • Gebärden unterstützte Kommunikation (GuK nach Etta Wilken)
  • Psycholinguistisch orientierte Phonologie Therapie (P.O.P.T) nach Annette Fox
  • Therapie bei AVWS
  • Juvenile Dysphonie
  • Stottern  (KIDS)
  • Stimmtherapie bei funktionell oder organisch bedingten Stimmstörungen  (Dyphonie/ Aphonie) nach Schlaffhorst- Andersen und dem funktionellen Stimmtraining
  • Therapie von Sprech- und Schluckstörungen z.B. bei Morbus Parkinson, multipler Sklerose und amyothropher Lateralsklerose (Dysarthrophonie, Sprechapraxie); LSVT;  Funktionelle Dysphagietherapie nach S. Hotzenköcherle
  • Sprachstörungen  z.B. nach einem Schlaganfall (Aphasie) nach MODAK, NAT u. A.
  • Hörtraining bei Hörgeräteversorgung und Cochlea Implantat (CI)

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