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Rüdiger Rother

 

Wie kam es, dass Du Dich dafür entschieden hast, Logopäde zu werden?

Nachdem ich eine Lehrerausbildung mit den Fächern Deutsch und Politik für das Lehramt an Gymnasien erfolgreich abgeschlossen hatte und aufgrund der damaligen Stellensituation keine Stelle als Lehrer fand, musste ich mich beruflich neu orientieren. Da ich sehr interessiert an der Sprache bin, habe ich mich dann für Logopädie entschieden. Hier konnte auch eine meiner Stärken, ein gutes Einfühlungsvermögen, zum Tragen kommen.

Wie war Dein Weg zum Beruf?

Wie ich gerade schon sagte, war es ein Weg mit einem Umweg. Meine Logopädieausbildung habe ich als Umschulung in Marburg abgeschlossen. Danach habe ich in einer Reha-Klinik gearbeitet und anschließend war ich viele Jahre als Lehrlogopäde in Kassel und an der MHH tätig, bevor ich mich voll auf die Arbeit in der Praxis konzentrierte.

Und welche Weiterbildungen hast Du abgeschlossen?

Im Laufe der Jahre kommen da eine Menge zusammen. Schwerpunkte waren Fortbildungen im Bereich neurologisch bedingte Sprachstörungen, Schluckstörungen und Stottern. Ich gebe auch selber Weiterbildungen zu den Themen Schluckstörungen, Stottern und Neurologisch bedingte Sprachstörungen.

Was gefällt Dir besonders an Deinem Beruf?

Der Beruf ist sehr abwechslungsreich. Einmal habe ich mit aufgeweckten Kindern zu tun, die z. B. stottern, dann mit Erwachsenen, die mitten im Berufsleben stehen, und auch viel mit älteren Menschen, die z. B einen Schlaganfall hatten. Bei jedem ist das Problem ein anderes und jeder bringt seine eigene Geschichte mit. Ich habe in der Therapie viel Zeit für jeden.

Wenn Deine beste Freunde gefragt werden, wo deine besondere Stärken als Therapeutin liegen, was würden sie sagen?

Dass ich ein gutes Einfühlungsvermögen, soziales Engagement und ein fundiertes Fachwissen habe. Dass man sich bei mir gut aufgehoben fühlt.

Und wenn Du nicht in der Praxis bist, was machst Du gerne in Deiner Freizeit?

Ich interessiere mich sehr für technische Sachen, bin politisch interessiert und reise gern. Kochen und Essen mache ich mit Leidenschaft. Ein Höhepunkt ist unserer Weihnachtsessen, wo ich das ganze Team bekoche.

 

Therapieschwerpunkte

Behandlung von Sprach/Sprechstörung bei neurologischen Erkrankungen (Schlaganfall, Parkinson, MS, ALS, etc)

Behandlung von Schluckstörungen

Stottertherapie bei Kindern und Erwachsenen

Weitere logopädische Störungsbilder

 

Ausbildung

1. und 2. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien mit den Fächern Deutsch und Politik 1982

Staatlich anerkannter Logopäde Abschluss 1987 in Marburg

 

Berufstätigkeiten

Angestellter Logopäde am Hagenhof, Rehabilitationsklinik in Langenhagen

Mitarbeit in freier Praxis

14 Jahre Lehrlogopädie in Kassel und an der MHH Hannover mit dem Schwerpunkten Stottern, kindliche Sprachstörungen, neurologisch bedingte Sprachstörungen

Mitarbeit bei der Kasseler Stottertherapie

Seit 1994 Arbeit in eigener Praxis

 

Ausgewählte Fortbildungen

  • Diagnostische Verfahren bei Aphasie
  • Das Modak Konzept – Kommunikative Aphasietherapie
  • Neue Methoden der Aphasietherapie
  • FOTT Konzept zur Behandlung von Schluckstörungen
  • Diagnostik und Therapie bei Schluckstörungen
  • Diagnostik und Therapie der Sprechapraxie
  • Diagnostik und Therapie von Dysarthrien
  • Das van Riper Konzept zur Behandlung des Stotterns
  • Behandlung des Stotterns von Kindern und Jugendlichen nach Carl Dell
  • Fluency shaping Methoden der Behandlung des Stotterns
  • Die Behandlung des Stotterns nach dem Konzept von Katz-Bernstein
  • Kids/Mini-Kids Direkte Stottertherapie bei Kindern
  • Regelmäßige Teilnahme an der jährlich stattfindenden Tagung des Berufsverbandes zu unterschiedlichen Themen

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